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Heterogenität und Mehrsprachigkeit spielen im pädagogischen Kontext eine wichtige Rolle, sie sind zugleich Ausgangs- und Zielperspektive für die Planung, Durchführung und Evaluation von Unterricht. Schülerinnen und Schüler verfügen über diverse sprachliche, kulturelle und letztlich individuelle Erfahrungen und Kompetenzen, die es in der Schule zu berücksichtigen gilt. Die derzeitige Lehrer(innen)ausbildung in Rheinland-Pfalz räumt Heterogenität und Mehrsprachigkeit jedoch noch keinen ausreichend hohen Stellenwert ein, obwohl einerseits der Bedarf an entsprechender Qualifizierung in den letzten Jahren gestiegen ist und andererseits aus Forschung und Fachdidaktiken vielversprechende Konzepte vorliegen.

Der Zertifikatslehrgang „Heterogenität und Mehrsprachigkeit“ will diese Desiderate in der Lehrer(innen)ausbildung schließen: Angehende Lehrkräfte erwerben während ihres Bachelor- und Masterstudiums eine Zusatzqualifikation und stärken damit ihr Profil für zukünftige Herausforderungen in Schule und Unterricht.

Der Zertifikatslehrgang „Heterogenität und Mehrsprachigkeit“ ist interdisziplinär; beteiligt sind die Fachrichtungen: Fremdsprachendidaktik, Germanistische Sprachwissenschaft und Sprachdidaktik, Interkulturelle Pädagogik, Sonderpädagogik und Grundschulpädagogik. Die Kooperation mit Schulen gewährleistet eine enge Verzahnung von Theorie und Praxis.

Der Zertifikatslehrgang Heterogenität und Mehrsprachigkeit ist Teil des Projekts MoSAiK, das im Rahmen der „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“ vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird. Weitere Informationen zum Projekt MoSAiK finden Sie hier.

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